Lötfibel - Löten leicht gemacht |
Lötgeschichte - Kunst und Wissenschaft |
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Die Löttechnik kann man einerseits als Kunst, andererseits
als Wissenschaft verstehen. Das Löten als Kunst ist über 4000
Jahre alt. Es wurden sogar noch Reste von Silberlötungen auf Vasen
gefunden, die aus der Zeit von 2000–3000 v. Chr. stammen. Die Löttechnik
als Wissenschaft hat sich im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt. Weichlöten
mit Blei und Bleilegierungen praktizierten die Handwerker seit Jahrhunderten.
Durch die Erfindung der Konservendose um 1900 wurde als Lötmittel
eine bestimmte Legierung aus Zinn und Blei verwendet. Durch eine genaue
Abstimmung der jeweiligen Zinn- und Bleimengen ließen sich die Blechdosen
nicht nur überaus zweckmäßig versiegeln, sondern auch
die Zusammenhänge wurden wissenschaftlich erklärbar. Durch die
industrielle Aufwärtsentwicklung des 20. Jahrhunderts hat sich das
Löten als fertigungstechnisches Verfahren durchgesetzt. Die Elektrotechnik
und Elektronik hat ihr |
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Allgemeine löttechnische Hinweise |
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Das Verbinden von metallischen Werkstoffen durch eine Metalllegierung (Lot oder Lötzinn) unter Einwirkung von Hitze wird Löten genannt. Dabei ist die Schmelztemperatur des Lotes niedriger als die der zu verbindenden Metallteile, d.h. diese bleiben während des Lötvorganges in einem festen Zustand, das geschmolzene Lot fließt zwischen die Metallteile. Bei der Abkühlung entsteht eine feste, dichte, strom- und wärmeleitende Verbindung. |
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Um einwandfreie Lötstellen zu erhalten, müssen die Lötstellen von Verunreinigungen wie z.B. Fett, Korrosion oder Oxidationen befreit werden. Eine Reinigung mit Alkohol vor der Lötung ist daher immer empfehlenswert. |
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Voraussetzung für den Lötvorgang ist eine gute mechanische Verbindung. Daher vor dem Löten den Litzendraht verdrillen oder um eine Klemme wickeln. Am besten Drähte vor der Lötung verzinnen, das vereinfacht den Lötvorgang. Das Ergebnis ist eine glatte, elektrisch einwandfreie Lötstelle. |
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Das Lötzinn wird niemals direkt erhitzt. Die Verbindungsstelle, d.h. die Drähte werden auf die richtige Arbeitstemperatur gebracht. Das Lot schmilzt und fließt in die Lötstelle. |
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Nach erfolgter Lötung behutsam den Kolben abziehen, damit eine saubere
glatte Lötstelle zurückbleibt. Bei Anwendung von Lötpistolen
verdient dieser Punkt besondere Beobachtung. Finger so lange am Abzug |
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Korrosion oder Verzundern der Lötspitze hemmen die vollständige
Wärmeübertragung. Nur gute Verzinnung der Lötspitze gewährleistet
eine einwandfreie Lötung und Wärmeübertragung. Unter Verzinnen
versteht man das Beschichten der Spitze mit Lot. Die Lötspitze regelmäßig
am befeuchteten Schwamm reinigen. Vereisente |
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Bei elektronischen Bauteilen dürfen die zu lötenden Teile nicht zu sehr erhitzt werden. In solchen Fällen bewährt sich eine Langschnabelzange, die als Wärmeleiter wirkt. Für sehr empfindliche Bauelemente empfiehlt sich eine Weller Lötstation mit automatischer Temperaturkontrolle. |
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Ein sparsamer Umgang mit dem Lot ist ratsam, denn überflüssiges Lot kann z. B. in Sockel eindringen, Schalter hemmen und Kurzschlüsse verursachen. Zum Entlöten Hitze erneut zuführen und Entlötpumpe verwenden. Zum erneuten Löten neues Lot verwenden. |
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Bleifreies lötenBasierend auf den globalen Bestrebungen zur Reinhaltung der Umwelt hat
die Europäische Union eine Verordnung erlassen, die ab dem Mit Weller sind Sie optimal für das bleifreie Löten gerüstet. |
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Bleifreies Löten mit Weller LötgerätenDas bleifreie Löten verlangt nach mehr Leistung: Die Schmelztemperatur ist um 30 bis 40°C höher, zusätzlich wird durch höhere Temperaturdifferenzzwischen Lötspitze und Lötstelle mehr Wärme abgeführt. Auf diese speziellen Anforderungen ist die neue Weller Technologie ideal abgestimmt. Anwender mit Lötkolben kleiner und/oder schlechter Wärmeübertragung erhöhen die Temperatur der Lötgeräte, um die zusätzlich benötigte Wärme zu erzeugen. Damit erhöht sich das Depot an Wärmeenergie im Kolben, der aber beim Aufwärmen der Lötstelle schnell abkühlt, weil Wärme nur langsam und mit geringer Leistung nachgeliefert wird. Eine zu hohe Anfangstemperatur birgt erhebliche Gefahren: Verbrennen des Flussmittels, erhöhte Oxidation der Lötstelle und Beschädigung von Bauteilen sind mögliche Auswirkungen. Zudem verkürzt sich die Lebensdauer der Lötspitze. Die Weller Lötgeräte erzeugen Wärme besonders schnell und leiten sie auch schnell zur Lötspitze. Profitieren Sie von unserem Wissen und unserer Erfahrung. Wir unterstützen Sie gerne, um Ihnen den Start in diese neue Technologie zu erleichtern. |
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Lot oder LötzinnDas Lötzinn ist meistens eine Legierung aus zwei oder mehr Metallen. Es verbindet Metalle mit Hilfe von Hitzezufuhr. Die Temperatur bringt das Lot zum Schmelzen, nicht jedoch das Grundmetall. |
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| Ein gutes Lot hat folgende Eigenschaften:
Lötzinn ist in verschiedenen Packungsgrößen und Durchmessern
erhältlich. Die kleineren Durchmesser ermöglichen genaueres
Arbeiten z.B. an gedruckten Schaltungen. Viele Lote haben einen kontinuierlichen
Innenkern oder mehrere Kerne. Die Seelendrähte sind je nach Anwendungszweck
verschieden. Das |
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FlussmittelViele Metalle oxidieren nach wenigen Augenblicken mit dem Sauerstoff
in der Luft. Dadurch wird die Haltbarkeit der Lötverbindung beeinträchtigt. |
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Organisches Kolophonium oder HarzeHarze sind allgemein gesagt organische Feststoffe oder Flüssigkeiten. Kolophonium ist das Harz, welches gutes korrosionsfreies und isolierendesFlussmittel abgibt. Eine Vorreinigung von elektrischen Bauteilen ist bei Verwendung von Lötdrähten mit Kolophonium-Flussmittel im allgemeinen überflüssig. Organische Flussmittel ohne Kolophonium löten generell besser als solche mit Kolophonium, sie greifen auf der anderen Seite jedoch das Grundmetall geringfügig an. Die vorherige Reinigung des Werkstücks wird empfohlen. Anorganische Flussmittel sind Abarten von Säuren und Salzen. Sie sind hochwirksam, aber korrosiv und somit für elektrische Lötstellen ungeeignet. Die Wirkung dieser Flussmittel ist so stark, dass sich sogar schwere Metallteile löten lassen. Die Anwendung ist nur für gröbere, nicht-elektrische Verbindungen zu empfehlen. Die Lötstelle muß nach dem Löten gereinigt werden. |
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Verlötmethoden:Grundsätzlich unterscheidet man zwei Lötmethoden:Das Verlöten von elektrischen und elektronischen Bauteilen und das Zusammenlöten von einzelnen Metallteilen. |
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entfernt sein, damit diese durch die Hitzeeinwirkung nicht zerstört werden. Die Schwachstelle eines gelöteten Kupferdrahts ist der Punkt, wo der Draht aus der Lötstelle heraustritt. Deshalb darf der Draht nach erfolgter Lötung nicht nach oben gebogen werden. Die Lötung soll möglichst schnell geschehen, denn eine zu starke Erhitzung kann Kupferdraht, insbesondere Litzendraht, beschädigen. Außerdem können Lötmittelreste zurückbleiben, die Kurzschluss verursachen oder eine mangelhafte Lötstellen nach sich ziehen. |
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weitere Lötbereiche: |
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