Ring Redudanz bei Ethernet
schließlich haben Sie keine Sekunde zu verlieren

Wenn es um Redundanz und höchste Verfügbarkeit geht, ist Hirschmann weltweit eine Idee voraus: Der Ausfall einer Übertragungsstrecke kostet Sie mit dem HIPER-Ring nur den Bruchteil einer Sekunde schon steht die Umleitung. Länger sollten Sie heute nicht mehr warten! Denn das ist gut für Ihre Sicherheit im Datenverkehr. Und noch viel besser für Ihr Geschäft.
Wie funktioniert die HIPER-Ring Redundanz?
Am Beispiel des RS2-FX/FX wird erklärt, wie die HIPER-Ring-Redundanz funktioniert
und wie Sie mit den Industrial Ethernet Switches von Hirschmann Ihr Netz redundant
und sicher aufbauen können.
Hochverfügbares industrielles Netzdesign mit dem HIPER-Ring
In Switched-Ethernet Netzen mit ihrer Vielzahl von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen,
gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Verfügbarkeit des Netzes zu
erhöhen. Die aus dem Office-Bereich wohl bekannteste Methode ist das Spanning-Tree-
Protokoll (STP) bzw. Rapid-Spanning-Tree-Protokoll (RSTP) mit denen redundante
Ringstrukturen aufgebaut werden können. Alternativ hierzu bietet Hirschmann
und Siemens mit dem HIPER-Ring* eine Lösung an, die ebenfalls auf einer
Ringstruktur basiert und speziell auf die Bedürfnisse von industriellen
Applikationen abgestimmt ist.
Vergehen bei STP typischerweise mehr als 30 Sekunden und bei RSTP eine Sekunde,
bis der Ausfall einer Verbindungsleitung kompensiert ist, so dauert dies beim
HIPER-Ring unabhängig von der Anzahl der Switche weniger als eine halbe
Sekunde. Darüber hinaus ist die Ringstruktur wesentlich einfacher. Interessant
dabei ist auch die mögliche Ausdehnung: Die Umschaltzeit von maximal 500
ms ist bei Topolgien von bis zu 50 Geräten, die das HIPER-Ring- Konzept
unterstützen, gewährleistet. Da bei Verwendung von Geräten mit
optischen Ports Entfernungen bis zu 90 km überbrückt werden können
ergibt sich hiermit eine Netzausdehnung von weit über 3000 km. Netzwerke
bestehen gewöhnlich aus mehreren autonomen Subsystemen von denen jedes
auf einem HIPER-Ring basiert. Um eine Redundanz netzwerkübergreifend zu
gewährleisten zu können, müssen weitere Verfahren eingesetzt
werden. Die redundante HIPER-Ring-Kopplung verbindet die einzelnen Ringstrukturen
wiederum redundant miteinander. Hier wird auf die gleichen industrietauglichen
Features wie beim HIPER-Ring Wert gelegt, d.h. im Fehlerfall - z.B. bei einen
Kabelbruch - die Umschaltung von dem beschädigten zum redundanten Kabel
ebenfalls innerhalb von 500 ms.

Ein weiteres Verfahren, mit denen Netzsegmente und Netzkomponenten redundant verbunden bzw. angeschlossen werden können ist Link Aggregation. Hier existieren zwischen zwei Swichtes mindestens zwei Verbindungsleitungen. Die Link Aggregation bietet - zusätzlich zur Leitungs- bzw. Portredundanz - die Möglichkeit, die Bandbreite der Verbindung in Schritten von 10 Mbit/s, 100 Mbit/s oder 1000 Mbit/s zu skalieren und mehrere Vollduplex-Verbindung mit derselben Datenrate zu bündeln.
